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Lärmdämmprojekt

1. Schritt: Den Kabelsalat aufräumen

Meistens sollte man erstmal dafür sorgen, das in dem Gehäuse die Luftzirkulation nicht sonderlich bzw. nicht mehr als nötig gestört wird. Dazu gehört zum einem eine saubere Verlegung der Kabel, diese sollten mit Kabelbindern zusammengefasst werden (wo möglich) und an den Rand bzw. an Teile des Towers selbst (z.B. Festplattenkäfige) gebunden werden.



Von speziellen »Airflow«-Kabeln halte ich nicht sooo viel, in manchem Bigtower sind sie zu kurz und sie kosten IMHO einfach 'n bischen viel – im Verhältnis zum Nutzen. Nun ja, vermutlich wird der Preis für diese Kabel im Laufe der Zeit auch deutlich sinken.
Außerdem sollten die Gehäuselüfter auch sinnvoll eingesetzt werden: Blindwütiger Einbau von möglichst vielen Lüftern sorgt weniger für ein kühles System als mehr für einen mehr oder weniger ausgeprägte Lärmpegelanstieg.
Vorne unten sollte ein Lüfter montiert werden. Und zwar so, das die Luft ins Gehäuse reingesaugt wird. Meistens ist unter oder neben dem Netzteil hinten oben Platz für einen weiteren Gehäuselüfter. Dieser sollte die Luft aus dem Gehäuse herausblasen.
Zusammen mit dem ohnehin vorhandenen Netzteillüfter entsteht ein gewisser Unterdruck, die Luft sollte so oder so also aus dem Gehäuse rauskommen, vorallem die angewärmte Luft. Daher sollten die Lüfter oben montiert sein – warme Luft steigt nunmal nach oben.

Der CPU-Lüfter sollte blasend montiert worden sein. Bei manchen in Einzelteilen gelieferten CPU-Kühlern wird der Lüfter gerne mal falschherum aufgesetzt. Saugt der Lüfter die Luft lediglich an den Rippen vorbei kühlt er weniger, als würde er die Luft an den Kühlrippen »vorbeidrücken«. Daher »blasend«, nicht »saugend« montieren. An jedem Lüfter sollten Markierungen zu finden sein welche die Richtung des »Lufttransfers« anzeigen.

Nach diesen Maßnahmen sollte die CPU-Temperatur schonmal gesunken sein, eventuell konnte der eine oder andere Gehäuselüfter (= Krachmacher) so vermieden werden.

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