21.
Dezember
2011
Es ist nicht das erste Gehäuse, was nach dem Versand
nicht mehr ganz so aussieht wie ursprünglich vom
Hersteller vorgesehen. Auch diesmal wieder kein
Verschulden des Transportunternehmens, sondern des
Verkäufers. ![]()
Es ist völlig in Ordnung einen riesigen Karton zu nehmen.
Kostet leider eben deutlich mehr Porto, aber wenn die
Gesamtkosten unter 20 Euro bleiben ist es ja kein Ding.
Ungünstig allerdings, wenn man als Verkäufer für das
Gehäuse dann nur noch 5,10 Euro für ein blaues Chieftec
CS 601 (DX-01BLD) erhält.
Es hatte ja wie schon im Angebot angekündigt einige
Gebrauchsspuren, die übrigen hat es nun beim Transport
erhalten.
Der primäre Fehler mal wieder: Anstatt das Gehäuse schön
in die Mitte zu stellen und rundherum auszustopfen wurde
es – mal wieder – an den Rand gestellt und dann der
verbliebene Raum ausgefüllt. Das Resultat ist mal wieder
ein wackelndes da verzogenes 601. Aber: Nichts, was sich
nicht mit einem Hammer, einen Holzbrett (als Puffer) und
ein wenig körperlicher Betätigung wieder geradebiegen
lässt. Ist ja ohnehin nur noch ein Gebrauchsgegenstand
und soll nicht auf irgendwelchen LANs die staunenden
Blicke Fremder auf sich ziehen.
Da steht es nun also. Mit einer Vielzahl an Spaltmaßen
wie sie sonst nur an einem alten Land Rover zu finden
sind.
Immerhin ist die Front diesmal beim Transport
nicht beschädigt worden, das hatte ich auch schon anders.
Was der Verkäufer gut gemacht hat: Er hat die diversen
Kleinteile in festes Papier eingeschlagen und alles im
Gehäuse platziert. So fiel beim Transport nicht alles
frei im Karton herum und blieb stattdessen schön kompakt
zusammen.
Das die Schienen für die Laufwerke auch mit dabei sind
und dies beinahe vollständig, muss natürlich auch lobend
erwähnt werden.
Sogar die Schrauben wurden nicht vergessen und waren im mutmaßlich originalen Pappkarton wie er damals 2005 beim Ausliefern des Gehäuses im Lieferumfang enthalten.
Noch einmal ein Detail von der deutlich verbogenen Ecke des Towers. Wobei diese schon auf dem Artikelbild bei eBay ein wenig deformiert wirkt. Jedoch nicht so stark, wie nach dem heutigen Auspacken von mir.
Noch eine Detailaufnahme. Das reichhaltige Angebot an
Schrauben benötige ich natürlich für den Einbau der schon
bereitliegenden Komponenten für den neuen Arbeitsrechner,
welcher überwiegend aus gebrauchten Komponenten besteht.
Diese sind aber in einem deutlich besseren Zustand als
das Gehäuse angekommen.
Was ich auch noch gratis dazu bekommen habe: Eine
Vielzahl von Aufklebern, welche den Tower fast schon zum
Bilderbuch machen.
Was in das Gehäuse hineinkommt? Ein Intel Core i3-540 wird es werden. Wie schon erwähnt nicht neu, sondern ebenfalls gebraucht gekauft.
Aber das ist eine andere Geschichte, welche ich in einem
weiteren, heutigen Blog-Beitrag[1] ausführlicher behandeln
werde.
Abschließend noch die kleine Information, dass das
Gehäuse nun schon den Namen für den Rechner festgelegt
hat. Nachdem ich den Tower erst zurecht biegen musste,
bekommt der Rechner dann auch den dazu passenden Namen
aus dem Futurama-Universum: Bender. ![]()
X_FISH