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Dezember

2011

Vom Verpackungstalent anderer

Es ist nicht das erste Gehäuse, was nach dem Versand nicht mehr ganz so aussieht wie ursprünglich vom Hersteller vorgesehen. Auch diesmal wieder kein Verschulden des Transportunternehmens, sondern des Verkäufers.

Es ist völlig in Ordnung einen riesigen Karton zu nehmen. Kostet leider eben deutlich mehr Porto, aber wenn die Gesamtkosten unter 20 Euro bleiben ist es ja kein Ding. Ungünstig allerdings, wenn man als Verkäufer für das Gehäuse dann nur noch 5,10 Euro für ein blaues Chieftec CS 601 (DX-01BLD) erhält.

Chieftec CS 601 (DX-01BLD) mit Transportschaden

Es hatte ja wie schon im Angebot angekündigt einige Gebrauchsspuren, die übrigen hat es nun beim Transport erhalten.

Der primäre Fehler mal wieder: Anstatt das Gehäuse schön in die Mitte zu stellen und rundherum auszustopfen wurde es – mal wieder – an den Rand gestellt und dann der verbliebene Raum ausgefüllt. Das Resultat ist mal wieder ein wackelndes da verzogenes 601. Aber: Nichts, was sich nicht mit einem Hammer, einen Holzbrett (als Puffer) und ein wenig körperlicher Betätigung wieder geradebiegen lässt. Ist ja ohnehin nur noch ein Gebrauchsgegenstand und soll nicht auf irgendwelchen LANs die staunenden Blicke Fremder auf sich ziehen.

Chieftec CS 601 (DX-01BLD) mit Transportschaden

Da steht es nun also. Mit einer Vielzahl an Spaltmaßen wie sie sonst nur an einem alten Land Rover zu finden sind. Immerhin ist die Front diesmal beim Transport nicht beschädigt worden, das hatte ich auch schon anders.

Dank des Transportschadens sonderbare Spaltmaße

Was der Verkäufer gut gemacht hat: Er hat die diversen Kleinteile in festes Papier eingeschlagen und alles im Gehäuse platziert. So fiel beim Transport nicht alles frei im Karton herum und blieb stattdessen schön kompakt zusammen.

Das die Schienen für die Laufwerke auch mit dabei sind und dies beinahe vollständig, muss natürlich auch lobend erwähnt werden.

Beinahe komplett: Das zum Gehäuse gehörende Zubehör

Sogar die Schrauben wurden nicht vergessen und waren im mutmaßlich originalen Pappkarton wie er damals 2005 beim Ausliefern des Gehäuses im Lieferumfang enthalten.

Schienen für die Laufwerksbefestigung des Chieftec 601

Noch einmal ein Detail von der deutlich verbogenen Ecke des Towers. Wobei diese schon auf dem Artikelbild bei eBay ein wenig deformiert wirkt. Jedoch nicht so stark, wie nach dem heutigen Auspacken von mir.

Detailaufnahme der verbogenen Ecke

Noch eine Detailaufnahme. Das reichhaltige Angebot an Schrauben benötige ich natürlich für den Einbau der schon bereitliegenden Komponenten für den neuen Arbeitsrechner, welcher überwiegend aus gebrauchten Komponenten besteht. Diese sind aber in einem deutlich besseren Zustand als das Gehäuse angekommen.

Detailaufname des reichhaltigen Schraubensortiments

Was ich auch noch gratis dazu bekommen habe: Eine Vielzahl von Aufklebern, welche den Tower fast schon zum Bilderbuch machen.

Vom Vorbesitzer angebrachte Aufkleber

Was in das Gehäuse hineinkommt? Ein Intel Core i3-540 wird es werden. Wie schon erwähnt nicht neu, sondern ebenfalls gebraucht gekauft.

Intel Core i3-540

Aber das ist eine andere Geschichte, welche ich in einem weiteren, heutigen Blog-Beitrag[1] ausführlicher behandeln werde.

Intel Core i3-540

Abschließend noch die kleine Information, dass das Gehäuse nun schon den Namen für den Rechner festgelegt hat. Nachdem ich den Tower erst zurecht biegen musste, bekommt der Rechner dann auch den dazu passenden Namen aus dem Futurama-Universum: Bender.

X_FISH


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