» Startseite » Blog » Auflegewerkzeug und Schneidklemmen 

Blog

März 2013Februar 2013Januar 2013Dezember 2012November 2012Oktober 2012September 2012August 2012Juli 2012Juni 2012Mai 2012April 2012März 2012Februar 2012Januar 2012Dezember 2011November 2011Oktober 2011September 2011August 2011Juli 2011Juni 2011Mai 2011April 2011März 2011Februar 2011»Duty Calls« – 759 MB an Parodie (und Werbung)Zurück von der Reparatur: Meine Canon PowerShot A95Malwarebytes' Anti-MalwareDa geht er hin, der Bundeswehr-SpindFacebook: Anzeige von Beiträgen aller Freunde und SeitenDie Zeit läuft abFirefox: Profil beziehungsweise Daten sichernNervig: Nächtliche Natel-NachrichtDer (das?) GORM zieht um14°C, Tromsö und eine PizzaDie letzte große FuhreAuflegewerkzeug und SchneidklemmenJanuar 2011Dezember 2010November 2010Oktober 2010September 2010August 2010Juli 2010Juni 2010Mai 2010April 2010März 2010Februar 2010Januar 2010Dezember 2009November 2009Oktober 2009September 2009Januar 2009Dezember 2008November 2008Oktober 2008September 2008Juni 2008Mai 2008April 2008März 2008Februar 2008Januar 2008Dezember 2007November 2007Oktober 2007Mai 2007Februar 2007Januar 2007September 2006August 2006Juni 2006Mai 2006April 2006März 2006Februar 2006November 2005Oktober 2005September 2005Juli 2005Juni 2005Mai 2005Mai 2004Oktober 2003September 2003Juli 2003Juni 2002Mai 2002März 2002Februar 2002Januar 2002November 2001Oktober 2001Juli 2001Juni 2001Mai 2001März 2001Februar 2001Januar 2001
get Opera
get Mozilla Firefox
get Konqueror
get Mozilla Thunderbird
get Ubuntu Linux

Valid CSS!
Valid XHTML!

28.

Februar

2011

Auflegewerkzeug und Schneidklemmen

Vor rund 10 Jahren habe ich mit einem Freund im Haus ein CAT5-Kabel verlegt und an zwei Dosen angeschlossen. Damals lief alles problemlos da die Netzwerkkarten in den Rechnern nur 10 Mbit Übertragungsrate hatten und der verbaute Hub auch nur mit maximal 10 Mbit umgehen konnte. Die Zeit vergeht, inzwischen haben Rechner onboard Anschlüsse mit 1000 Mbit und bei Router und Switch sind 100 Mbit der gängige Standard.

Vor 10 Jahren hat daher die folgende, »etwas schmerzbefreite« Methode beim Anschließen der CAT5-Dose vollkommen ausgereicht:

Nicht fachmännisch angeschlossene CAT5-Dose mit Schneidkontakten

10 Mbit sind fehlerfrei übertragen worden. Aber bei 100 Mbit funktioniert diese nicht fachgerechte Art des Anschlusses leider nicht mehr.

Daher habe ich heute das schon vor einigen Jahren angeschaffte LSA-Auflegewerkzeug ausgepackt und die Dose richtig angeschlossen. Das Auflegewerkzeug (auch Anlegewerkzeug genannt) ist für die saubere Montage von Netzwerkkabeln in Anschlussdosen mit Schneidklemmen unerlässlich.

Die jeweilige Ader des Netzwerkkabels wird mit ihrer Isolierung in einem Arbeitsschritt hineingedrückt und abgeschnitten während die Schneidklemme den Kontakt mit der Kupferleitung herstellt.

Das folgende Bild zeigt den Kopf eines solchen LSA-Auflegewerkzeugs:

LSA-Auflegewerkzeug

Das nächste Bild zeigt die kleine »Schere«, welche die überstehende Leitung passend abschneidet. Würde sie nicht abgeschnitten werden, würde das Leitungsende für Datenspiegelungen sorgen beziehungsweise es kann wie eine kleine Antenne wirken. Dadurch wird die Übertragungsqualität vermindet, fehlerhafte Datenpakete und eine dadurch gestörte Übertragung ist die Folge.

Kleine »Schere« am LSA-Auflegewerkzeug

Die Bedienung des LSA-Auflegewerkzeugs ist denkbar einfach: Leitung in die Schneidklemme einlegen, LSA-Auflegewerkzeug ansetzen und drücken. Fertig.

Angesetztes LSA-Auflegewerkzeug an einer Dose mit Schneidklemmen

Dies acht mal durchführen, schon ist die Dose vollständig beschaltet – auch wenn für die normale Datenübertragung eigentlich nur vier Leitungen benötigt werden.

Sieben von acht Leitungen sind sauber abgeschnitten

Sieben der acht Leitungen sind mit dem LSA-Auflegewerkzeug korrekt in den Schneidklemmen angeschlossen, lediglich die grün-weiße Leitung konnte nicht abgeschnitten werden, da sie zu weit unten lag. Dies wurde natürlich vor dem erneuten Einbau der Dose in die Wand noch korrigiert.

In der Wand montierte Dose mit Schneidklemmen

Anschließend wurde die Dose wieder in der Wand befestigt und mit einem handelsüblichen CAT5-Patchkabel die Verbindung zum Router hergestellt.

Mit dem LSA-Auflegewerkzeug abgeschnittene Adern

Ein paar der Überreste. Zum Größenvergleich liegt eine (zugegebenermaßen schon deutlich braun gewordene) Tannennadel neben den angeschnittenen Adern des Netzwerkkabels.

Gefahrenschild Tanklastzug für Heizöl

Der Unterschied zwischen Patchkabeln und Verlegekabeln liegt übrigens in der Beschaffenheit der Adern. Bei Verlegekabeln sind die Leitungen aus einem einzigen Kupferdraht, daher sind sie eher unflexibel. Bei Patchkabeln besteht eine Ader aus vielen Kupferlitzen, welche dafür sorgen, dass das Kabel relativ flexibel ist.

Workaround: 10-Mbit-Hub, Hewlett Packard ProCurve J4090A

Abschließend noch eine Antwort auf die Frage »Wieso nur ein 10-Mbit-Hub?«:

Weil er vollkommen ausgereicht hat. Angeschlossen waren lediglich zwei, drei Rechner, ein Laserdrucker dessen Schnittstellenkarte auch nur zu 10 Mbit fähig war und natürlich das DSL-Modem. Dafür genügt auch ein Hewlett Packard ProCurve J4090A Hub mit 8 Anschlüssen.

2000 beziehungsweise 2001 war es nicht üblich einen Router vom Internetserviceprovider gestellt zu bekommen, man bekam lediglich ein Modem gestellt.

Seinerzeit habe ich aus älteren PC einfach Router zusammengebaut, welche teilweise auch die Funktion von kleinen Fileservern auf Basis von Samba und/oder FTP übernommen haben.

Heutzutage sieht das natürlich in vielen »normalen Haushalten« deutlich anders aus: Auf Windows basierende »Homeserver«, WLAN-Router auf linuxbasis und viele, viele Netzwerkgeräte anstatt nur einem einzelnen PC in irgendeiner Ecke.

X_FISH


Impressum
GnuPG public key
Das Generieren dieser Seite dauerte genau 0.04486 Sekunden.