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16.

September

2011

Hoch hinaus statt nur am Boden

Inzwischen darf der kleine Kater auch den Garten unsicher machen. Sein Revier hält sich noch sehr in Grenzen, er bleibt immer in Sichtweite der Terrassentür. Nicht ohne Grund, denn weiterhin wird er zwar von vielen Katzen in der Nachbarschaft toleriert, aber von zwei Katzen eben nicht. Da muss stets der Fluchtweg unter das Sofa schnell erreicht werden können.

Es ist was im Busch

Praktisch für ihn ist es natürlich, wenn gleich im »eigenen Garten« ein paar Stämme und Äste zum Turnen einladen. Doppeltes Glück für den Kater: Dort treiben sich auch regelmäßig irgendwelche Falter herum. Dann kann man den Stamm bei der Verfolgung der Falter hoch und runter und anschließend gleich wieder hoch.

Der kleine Kater bei seinen Kletterübungen

Auch das Balancieren auf den Ästen kann und darf nicht zu kurz kommen. Er kann sich dort problemlos 15 bis 30 Minuten beschäftigen. Pausen gibt es nur wenn ein Falter in eine andere Richtung davonfliegt oder wenn er ins Haus kommt um sein Katzenklo zu verwenden. Man ist ja gut erzogen und stubenrein. Dies gilt dann auch für den Garten, denn der ist für ihn definitiv kein Katzenklo.

Hoch hinaus statt nur am Boden

Was er leider noch nicht weiß: Seine heißgeliebten Klettermöglichkeiten müssen demnächst weichen. Wegen Renovierungsarbeiten müssen Arbeiter problemlos durch die Gärten gehen können. Dort sind die seit nun über 20 Jahre gewachsenen Katzenattraktionen im Weg.

Eigentlich sollte man ja einen abgesägten Stamm aufbewahren und daraus einen Natur-Kratzbaum machen. Wobei das Holz dafür wohl noch zu feucht sein wird.

Es sieht dramatischer aus als es wirklich ist

Es sieht übrigens dramatischer aus als es wirklich ist. Bis zum Boden sind es vielleicht 1,20 Meter, nicht mehr. Aber abgestürzt ist er sowieso nie der kleine »Speedkletterer«.

X_FISH


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