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29.

April

2011

Optische Laufwerke nach rund 5 Jahren defekt

Im März 2006 habe ich eine mehrseitige Anleitung geschrieben wie man selbst als Laie einen PC zusammenbauen kann.

Die Rückmeldungen auf diese Anleitung in Foren und per E-Mail waren seinerzeit durchweg positiv, die Anleitung scheint mir damals also gelungen zu sein. Den Rechner gibt es auch heute noch, inzwischen ist der damals als Spiele- und Arbeits-PC konzipierte Rechner nur noch zum Surfen im Internet und zum Schreiben von E-Mails und Briefen im Einsatz. Gespielt wird vom Besitzer inzwischen nur noch auf seinen Konsolen.

Fünf Jahre sind seit dem Zusammenbau vergangen, inzwischen hatte zunächst eines der beiden optischen Laufwerke den Dienst quittiert, das zweite Laufwerk macht inzwischen auch schon »komische Geräusche«.

Rechner vom März 2006

Das auf dem Bild bereits ausgebaute Laufwerk öffnete sich inzwischen gar nicht mehr. Ein Druck auf die Taste oder über den Menüpunkt im Betriebssystem sorgt für keine Reaktion mehr.

Das zweite Laufwerk klang eher wie ein Fräser als wie ein normales DVD-Laufwerk, vermutlich ein Lagerschaden. Nach 5 Jahren stand der Besitzer des Rechners nun ohne Laufwerke da. Für die meisten Dinge kein Problem. Nur waren inzwischen natürlich auch keine Datensicherungen mehr auf DVD zuverlässig möglich. Daher sollten die beiden defekten Laufwerke ersetzt werden.

Zwei neue DVD-Brenner für den alten Rechner

Für je knapp 20 Euro wurden einfach zwei DVD-Brenner mit SATA-Anschluss gekauft. Ein DVD-ROM ist – sofern überhaupt noch angeboten – nur unwesentlich günstiger. IDE-Laufwerke waren deutlich teurer und da noch zwei SATA-Anschlüsse auf dem Board frei waren, fiel die Wahl auf zwei Laufwerke von LG.

Am gleichen Tag bestellt, fünf Monate unterschied

Ein wenig überrascht war ich was ich dann aus den Paketen ausgepackt habe. Obwohl ich zwei gleiche Laufwerke bestellt habe, wurde wohl einfach aus dem Regal gegriffen was verfügbar war. Daher zwei unterschiedliche Modelle, welche sich in ihren Daten allerdings nur geringfügig unterscheiden. Immerhin liegen fast fünf Monate zwischen den angegebenen Herstellungsmonaten. Mal sehen welches von beiden als erstes in fünf Jahren den Dienst quittiert?

Am Netzteil waren leider vor fünf Jahren nur zwei SATA-Stromanschlüsse vorgesehen. Daher wurden zwei Molex-Stecker einfach per Adapter auf SATA-Stromanschlüsse umgerüstet.

Stromkabeladapter von 4-pin Molex auf SATA

Das IDE-Kabel für die beiden IDE-DVD-Laufwerke war nun natürlich auch überflüssig. Stattdessen kamen zwei neue SATA-Kabel zum Zuge.

SATA-Datenkabel mit Metallklammern

Auf dem Board eingesteckt und an den Laufwerken angeschlossen, fertig. Keine Jumper welche gesetzt werden müssen, keine Probleme wie man ein störrisches Flachbandkabel oder ein ebenfalls nicht ganz flexibles »Airflow-Rundkabel« verlegen soll. Dank der schmalen und flachen SATA-Kabel lässt sich alles einfach im Gehäuse verstauen und der Luftstrom durch das Gehäuse wird auch nicht sonderlich eingeschränkt.

Vier SATA-Kabel auf dem Motherboard angeschlossen

Da steht er nun mit zwei neuen optischen Laufwerken: Das Zirco AX mit AMD Athlon64 3700+ innendrin.

Zirco AX Gehäuse mit den beiden neuen DVD-Brennern

Im Zuge des Austauschs der beiden Laufwerke wurde auch das installierte Windows XP neu eingerichtet. Die alten Daten waren auf eine externe Festplatte gespeichert worden und müssen nun nur noch vom Besitzer zurückgespielt werden.

Vielleicht kommt ja in den nächsten fünf Jahren zuvor ein defektes Netzteil, ein defekter Lüfter oder eine der anderen Komponenten quittiert den Dienst. Aber ich hoffe doch, dass der Rechner weiterhin seinen Job als Internet- und Arbeits-PC willig erfüllt.

Falls doch nicht kann er für relativ kleines Geld günstig repariert werden. Die damals sehr teuren Komponenten bekommt man aktuell fast schon geschenkt – auch als Neuteil.

X_FISH

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