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23.

Juni

2001

»Pearl Harbor«

*sichschüttel* Nun ist's schon über 'ne halbe Stunde her und ich bin immer noch vom Kinobesuch »verstört«...
Dabei hat alles so harmlos angefangen: Mit einer nachmittäglichen SMS »Wie schaut's aus, Kino?« (sinngemäß). Nunja, mir war schon klar das wir in »Pearl Harbor« gehen würden, stand ja ebenfalls in der SMS. Außerdem war mir – dank diverser Kritien – im Voraus schon klar, worauf ich mich da eventuell einlasse...
Aber sowas... *sichnochmalsschüttel*

Eine typisch »hollywood-dramatische« Geschichte, naja... Hm... »Storyline« passt wohl eher. Also: 'ne sehr berechenbare Story von Kumpel und Kumpel – bis ans Lebensende, blah. Dann noch 'ne Frau dazu – oha, das gibt bestimmt Ärger. Hey, woher wußte ich das nur? Also, weiter mit dem dünnen Handlungsfaden neben der historischen Begebenheit. Wo war ich? Naja, eigentlich egal aber trotzdem: Die besten Kumpels für's Leben fliegen also gerne. Der eine bekommt 'ne attraktive Sie ab, will aber ein echter Amerikaner werden. Was macht ein echter Amerikaner in den Anfängen der 40er Jahre? Genau: Den bösen Deutschen eins in den Arsch treten. Das wollte dieser Amerikaner ja auch schon als kleiner Junge, kam natürlich gleich am Anfang des Films.

Kleiner Sprung: Ich übergehe jetzt mal das Gefasel und den ganz dollen Heldenscheiß, auf alle Fälle wird der »echte Amerikaner« in spe abgeschossen. *heul* Freundin und Kumpel für's Leben sind inzwischen auf Hawaii. Warum? Keine Ahnung, ist halt so. Vielleicht weil sie sonst niemals nach Pearl Harbor gekommen wären und der Film jetzt schon zu Ende gewesen wäre... Lange genug ist's ja beinahe schon gewesen – zumindest bis zu der Stelle hier.

Dann noch mehr Geheule, 'n schmucker Zeitsprung in Form der Zeile »Drei Monate später«, und weiter geht's: Bester Kumpel tot, Freundin nicht gut drauf... Da macht ein Amerikaner, was ein echter Amerikaner machen würde: Er vertritt natürlich seinen Kumpel, ist doch Ehrensache... Bevor sie ein Fremder an der Freundin des Verstorbenen... Ach, lassen wir das. Das wäre doch sowieso nicht passiert, ist schließlich ein Film aus Hollywood.

Doch dann: Scheiße: Deutsche haben ihn (den toten Kumpel vom inzwischen zum beinahe echten Amerikaner aufgestiegenen lebendigen Kumpel) zwar abgeschossen, doch nicht getötet. Irgend so ein französischer Fischer hat den vermeindlich toten, echten Amerikaner von der Tragfläche aus der Nordsee gefischt – und nach Frankreich gebracht. Warum nicht nach England? Na, weil's ein Franzose war. Der bringt echte Amerikaner halt nach Frankreich – obwohl dort ganz viele Deutsche herumlungern...

Plötzlich ist also dieser gutaussehende, echte, für totgeglaubte und doch lebendige Amerikaner wieder da – und landet auf Hawaii bei seinem besten Kumpel (ja, jener bis in den Tod und so) und seiner Freundin. Oh. Troublepotential. Tatsache. Es gibt Streß. Warum nur? Egal.

Besäufnis, Schlägerei, Pennen im offenen Ford(?). Da, plötzlich: Japaner. Ja, echte Japaner. So mit Stirnband und Torpedo unter der Zero. Die echten amerikanischen Kumpels werden auf einen Schlag ihren Kater los und dann geht's ab: In bester Kriegsfilmmanier werden die diversen Spielarten von »wir machen ein paar Schlachtschiffe kaputt« vorgeführt. Schön laut, viele Explosionen und natürlich hier und da auch 'n toter Amerikaner. Sonst würde sich ja der Gegenschlag am Ende des Filmes nicht ganz erklären. Aber: Ich will ja nicht vorgreifen.

Klar: Die beiden echten Ami-Kumpels rocken das Haus, ihre Mustangs (waren es welche? Habe nicht genau aufgepasst) und treten ein paar Japanern in den Arsch. So muß das sein, so macht sich das gut.

Doch dann: Drama: Eingeschlossene Seeleute, krepierende Kapitäne und 'ne blutende Halsschlagader. Warum eine blutende Halsschlagader? Na, damit man 'n paar Minuten später im Film eine mehr oder weniger plausible Erklärung hat, wieso bei den Amis 'ne Krankenschwester auf einmal in den Leitstand einer Top Secret Himmelfahrtsmission kommt. Ja, ich greife schon wieder etwas vor: Besagtes Himmelfahrtskommando ist natürlich dieser bereits erwähnte Gegenschlag am Ende des Filmes.

Naja, dann spann ich euch mal nicht weiter auf die Folter: Kumpel versöhnt sich wieder mit Kumpel und beide werden befördert. Schließlich sind das echte Amerikaner und mit denen macht man das halt so. Die Freundin vom einen, totgeglaubten Kumpel ist inzwischen vom anderen Kumpel, dem die ganze Zeit Lebendigen schwanger, sagt's aber nur dem Totgeglaubten. Warum? Na ist doch klar: Damit der eine Amerikaner nicht daheim bleibt sondern noch ein paar Japanern in den Arsch treten kann. Wenn er wüßte das seine Freundin, die ja die Freundin des besten, totgeglaubten, echten Amerikaner-Kumpels war, schwanger ist, na, da würde auch ein echter Amerikaner in Amiland bleiben.

So, jetzt aber zum Gegenschlag am Ende des Films. Pearl Harbor liegt also in Schutt und Asche – das kann nicht sein. Also her mit den beiden echten Amerikaner und deren Kumpels, die natürlich auch alle echte Amerikaner sind. Ab nach Japan und 'n paar Fabriken bombadiert. So. Ganz toll gemacht. Jetzt rüber nach China – welches ja eigentlich an den Küsten großflächig von den Japanern besetzt war – macht ja nix. Immer noch besser, als direkt in Japan zu landen.

*kapow* Bomben im Ziel, jetzt ganz flugs nach China. Natürlich läuft alles Scheiße, der eine Kumpel wird erschossen – nicht der wo schonmal totgelaubt war, jetzt ist mal der andere dran. Dummerweise steht der dann nicht auf einmal wieder vor der Türe und meint er sei lebendig und so.

*heul* *herzschmerz* und dazu einen Monolog. Einen Monolog wo ich aufstöhnen mußte. Nein, nicht vor Begeisterung oder wegen einer heimtückischen Sodbrennen-Attacke, das Teil (ich meine jetzt gerade den Monolog) war sowas von schmalzig und berechenbar, der typische Inhalt einer jeder Liebeserklärung an die USA bzw. deren heldenhaften Taten.

*stöhn* Endlich war der Film vorbei. Was übrig bleibt? Naja, auf alle Fälle kann ich jetzt – so wie damals bei »Titanic« – mitlabern, ja vorallem mich »mitaufregen«.
Irgendwie kann man in Deutschland dann doch froh sein, wider dem Stolz erzogen zu werden. Da kommen wir gar nicht auf so dumm-patriotistische Filmenden... *sichschüttel*

Fazit: Lieber Pokémon aus Japan, als jeden Morgen 'ne Sendung, in denen irgendwelche Kiddies auf den Staat schwören zu müssen – um ein Patriotismus-Zombie zu werden.

Euer, sich dem »american way of life and history« verweigernder X_FISH

PS: Hui, ist doch länger geworden als ich dachte. Hoffe jetzt keinem den Film versaut zu haben. Und wenn doch: Selbst schuld! Hättest ja nicht alles lesen brauchen... *g*

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