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26.

Juli

2010

Alien Swarm

»Alien Swarm«. Ein neues Spiel, welches kostenfrei von Valve als Spiel über Steam am 19. Juli 2010 veröffentlicht wurde. Sozusagen ein Geschenk an die treuen Kunden. Doch halt, Moment – »Alien Swarm« ist doch schon seit 2004 bekannt und eine Mod für Unreal Tournament 2004?

Tja, nun gibt es eben beides. Bekannter wird nun sicherlich das über Steam vertriebene Spiel sein.

Beide Spiele sind eigentlich identisch. Beides sind sogenannte »topdown shoot-em-up«-Shooter. Man schaut von oben auf den per Tastatur und Maus gesteuerten Protagonisten herab, welcher bei »Alien Swarm (Source)« zusammen mit bis zu drei weiteren Teamkameraden gegen Alienhorden als Gegner bestehen muss. Bei »Alien Storm (UT2004-Mod)« waren es noch bis zu 8 Spieler.

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Die folgenden Screenshots gehören zu »Alien Swarm (Source)« aus dem Jahre 2010.

Die Spieler müssen sich ihren Charakter klassenbasierend aussuchen. Maximal zwei Vertreter der gleichen Klasse sind möglich.

Ausgewählt werden kann zwischen »Officer«, »Special Weapons«, »Medic« und »Tech«.

Einige Waffen sind auf eine bestimmte Klasse beschränkt, ebenso manche Fähigkeiten wie beispielsweise das Heilen anderer Teammates auf den Medic beschränkt ist. Der Tech wird in einigen (nicht allen) der bei der aktuellen Version des Spiels vorhandenen Karten benötigt um Türen oder Computer zu »hacken«. Stirbt er, muss die Karte erneut gespielt werden da sie sonst nicht abgeschlossen werden kann.

Die Steuerung ist die ersten Minuten etwas gewöhnungsbedürftig. Von anderen Topdown-Spielen wie etwa GTA war ich gewöhnt, dass die WASD-Steuerung immer auf den Blickwinkel der Figur wirkt. »Sieht« er nach rechts und ich drücke »vorwärts«, dann geht er nach rechts. Nicht so bei »Alien Swarm (Source)«. »Vorwärts« auf der Taste W bedeutet immer »nach oben gehen«.

Nach etwas Eingewöhung klappt dies jedoch recht problemlos. Mit der Maus wird angegeben in welche Richtung oder auch auf welches Ziel geschossen wird.

Nach über 12 Stunden Spielzeit lautet mein Fazit: Spaßiger, kurzweiliger Spielspaß auch für längere Stunden. In Verbindung mit einem Tool zur Kommunikation (Teamspeak, Skype, etc.) kann man sich mit den Mitspielenden gut absprechen oder auch bei Public Games den Unmut über die fremden Mitspielern anbringen.

Durch insgesamt 64 »Archievements« (Steam) und dem Beförderungssystem sorgen neben dem Durchspielen der bisher einzigen Mission für Langzeitmotivation.

Beim Beförderungssystem, welches einen nach dem 27 Level auf Wunsch wieder auf das Level 1 zurücksetzt (man erhält dafür eine Art Orden neben der Levelangabe), kann man zumindest vier Mal das Level 27 erreichen. Mit jedem Levelupgrade erhält man eine weitere Waffe oder einen Ausrüstungsgegenstand. Wer zum vierten Mal das Level 27 erreicht hat, also den dritten Orden in Form eines goldenen Kreuzes auf rotem Grund besitzt, Kann immer noch die Archivements nach und nach erfüllen.

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